Warum gerade eine Stiftung?
 
Eine Stiftung ist die klassische Organisationsform, um Geist und Materie zu verbinden. Dem in der Satzung festgelegten Zweck (Geist) dient das Kapital (Materie) der Stiftung.
 
Was uns bei der Gründung der Stiftung etwas erschreckt hat, war der allseits beschworene Ewigkeitsgedanke einer Stiftung, der aus der gesetzlichen Vorgabe resultiert, dass "das Stiftungskapital uneingeschränkt zu erhalten" sei. Wir hätten grundsätzlich eine Aufbrauchstiftung vorgezogen, die Ihr Kapital für den Stiftungszweck aufbrauchen kann.
 
Nun doch eine "Ewigkeitsstiftung" gegründet zu haben war etwas eine Notlösung. Wir glauben aber dass dann, wenn der Stiftungszweck einmal Wirklichkeit geworden ist, niemand etwas dagegen wird einwenden können, wenn sich die Stiftung gemäß der in der Satzung vorgesehenen Regel auflöst. Ihr Kapital kann dann z.B. in den vorgesehenen Erbausgleichsfonds fließen und so wieder persönliches Eigentum lebender Menschen werden.
 
 
 
 
 

 
Stiftungen haben auch Nachteile:

Eine Stiftung bindet ihr Kapital oft über viel Generationen an einen bestimmten Zweck. Sie entzieht so den Nachkommen nicht nur Mittel, sondern auch Verantwortung und Souveränität.
Aus dieser Sicht heraus wäre es besser Eingiffe "Toter" in das Leben zukünftiger Generationen zeitlich zu begenzen.
 
"Aufbrauchstiftungen" sind daher "Ewigkeitsstiftungen" vorzuziehen, haben aber gegenüber letzteren steuerliche Nachteile.