Erklärung zum Diagramm:

Grunderbediagramm
Bei einer angenommen jährlichen Erbmasse im Wert von 250 Milliarden Euro entfällt pro Kopf auf die unteren 3 Zehntel der Bevölkerung nichts, auf das 4. und 5. Zehntel wenig usw. Auf die Bürger des oberen Zehntels entfällt durchschnittlich  ein Erbe im Wert von über 2 Mililonen €. Die reale Verteilung der Erbschaften ist nicht bekannt, hier wurde die gleiche Verteilung angenommen wie sie bei den Vermögen herrscht. (Quelle: Deutsches Institut für Wirtschaft (DIW):  Sozio-oekonomisches Panel. Sach- Geld- und Beteiligungsvermögen in 2007)
 
Der Erbausgleichsfonds finanziert sich durch Abschöpfungen auf Erbschaften oberhalb des Freibetrags von 400.000€; betroffen sind davon nur die beiden oberen Zehntel. Belastet werden diese mit durchschnittlich 5 bzw. 8%. Die Ausschüttung der Grunderbschaften von 20.000€ erfolgt an alle Bürger im Alter 30 Jahren. Das erhaltene Grunderbe zahlen die späteren Erben des 4. und 5. Zehntels teilweise zurück, die Erben der Zehntel 6 bis 10, deren Erbe die Höhe des Erbförderbetrages von 100.000€ erreicht, zahlen das Grunderbe ganz zurück. Das Diagramm zeigt aus Gründen der Übersichtlichkeit nicht die Rückzahlungen sondern nur die Nettoströme.
 

Conclusio:
 
Rein monetär gesehen handelt es sich bei dem vorgeschlagenen Grunderbe um Pinuts. Entsprechend wäre es völlig unproblematisch dieses zu finanzieren. Dennoch wäre es schlichtweg eine Revolution, wenn jeder Bürger einen Rechtsanspruch auf ein Grunderbe von 20.000€ hätte. Möglicherweise wäre es auch eine vermiedene physische Revolution.


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